Was sagen die Eltern

 

Frage: Wie sehen Sie als Mutter einer aktuellen Fünftklässlerin die Einführung des iPads für alle 5. Klassen des FWG?

Larissa Lindlein: Ich finde es toll, dass das FWG als erste weiterführende Schule im Landkreis diesen Schritt gewagt hat - und das aus meiner Sicht zum genau richtigen Zeitpunkt. Die Digitalisierung hat wegen der Lockdowns auch in unserem Landkreis einen großen Sprung nach vorne gemacht. Am Beispiel meines Sohnes, der mittlerweile die 7. Klasse am FWG besucht, habe ich erlebt, wie gut der Distanzunterricht an dieser Schule verlaufen ist. Da fand ich es Mitte 2021 nur konsequent, den nächsten Schritt zu gehen – und zwar mit den 5. Klassen, weil die Kinder in diesem Alter sehr schnell lernen und wir als Eltern zusammen mit den Lehrern noch am besten einen verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien vermitteln können.

 

Frage: Wie bewerten Sie die Kosten für das Gerät?

Larissa Lindlein: Natürlich muss man als Eltern die gut 400 Euro erst einmal irgendwie lockermachen, aber früher oder später müssen unsere Kinder ohnehin mit solchen Geräten umgehen können. Und da ist es mir lieber, wenn mein Kind und wir als Eltern seitens der Schule auf diesem Weg begleitet werden. Das Gerät hat sich in der Zwischenzeit bewährt: Es läuft zuverlässig und hält allen Belastungen des Alltags stand – auch weil die Kinder sehr sorgsam mit „ihrem“ iPad umgehen. Auch das zählt meiner Meinung nach zu einem verantwortungsvollen Umgang mit diesem Medium.

 

Frage: Hatten Sie im Vorfeld Erfahrungen mit einem iPad?

Larissa Lindlein: Nein. Aber das war kein Problem. Die Schule informierte uns frühzeitig über alle wichtigen Modalitäten und organisierte – wenn erwünscht – die Bestellung. Seitens des Fördervereins der Schule gab es einen großzügigen Zuschuss von 50 Euro. Von Anfang an machten alle Eltern deutlich, dass sie diesen Weg mitgehen würden. Das lag auch an der tollen Begleitung durch die Schule, die uns im Rahmen zweier Elternabende frühzeitig informiert hatte und die Installation mit begleitete. Mittlerweile geht meine Tochter sehr sicher mit dem iPad um. Sie weiß, was zu tun und was zu unterlassen ist.

 

Frage: Welche Vorteile sehen Sie durch das iPad im Unterricht?

Larissa Lindlein: Am offensichtlichsten ist dies beim Gewicht der Schultasche. Da sich alle wichtigen Schulbücher auf dem iPad befinden, ist das Gewicht deutlich verringert. Außerdem erkenne ich bereits jetzt, wie selbstverständlich meine Tochter mit dem iPad umgeht – sowohl bei den Hausaufgaben als auch beim privaten Gebrauch. Kontaktaufnahme über MS Teams mit Lehrkräften und Mitschülern ist längst selbstverständlich. Natürlich müssen nicht nur die Lehrer im Unterricht, sondern auch wir Eltern zu Hause bei den Nutzungszeiten die Augen offen halten. In der Schule wird das iPad  meiner Meinung nach sehr zielgerichtet als Hilfs- und nicht als Allheilmittel eingesetzt. Das ist wichtig, weil es den Kindern deutlich macht, dass ein solches Medium hilfreich sein kann, aber niemals den eigenen Verstand ersetzen darf.